Erfahrungsberichte – Testimonies

Einsatz Taiwan: „The Rock“

Hallo liebe Leser,

heute darf ich (Barbara) euch einen Einblick geben über unsere Zeit in Taiwan. Wir sind mittlerweile schon fast vier Wochen hier. Am Donnerstag fliegen wir zurück nach Deutschland.
Als ich in Taipei ankam, war ich erstaunt über die vielen Menschen und die Läden an der Straße. Die Menschen fuhren überall auf ihren Rollern, jede Straße sah aus wie die andere. Nachts brannten bunte Lichter, um Werbung für die Restaurants, Geschäfte usw. zu machen; es war sehr viel los. Ich hatte viel Freude daran, diese typisch asiatische Kultur kennenzulernen; und auch die ganz andere geistliche Atmosphäre zu erleben. Oft findet man verschiedenste Tempel und die Leute opfern ihren Göttern Papiergeld an der Straße, in Gefäßen, die wie Mülleimer aussehen.
Wir konnten Gott die ganze Zeit über dienen, waren im „The Rock Café“, welches zu YWAM Taipei gehört. Es hat jeden Abend (Montag bis Freitag) geöffnet, um Menschen zu einem kostenlosen Getränk und einem Gespräch über Jesus einzuladen. Es dreht sich alles um Evangelisation an diesem Ort. Ich hatte direkt an unserem ersten Abend, zusammen mit Lukas, ein Gespräch mit einer Frau und einem Mann. Die Frau sprach gut Englisch, so dass der Großteil des Gespräches mit ihr ablief. Von Anfang an haben Lukas und ich uns super ergänzt, der Heilige Geist zeigte uns Themen, über die wir reden konnten. Sie waren sehr interessiert, stellten viele Fragen und wir konnten z.B. über den Heiligen Geist reden, gemeinsam ein paar Bibelstellen lesen und am Ende für sie beten.
Am nächsten Abend durften wir als DTS ein Abendprogramm durchführen, mit Lobpreis, Drama und Zeugnis. Michaels Zeugnis über Mauern in seinem Leben, die Hilfe durch Jesus und sein Leben mit ihm, öffnete die Türen vieler Menschen. Im Lobpreis hatte ich Freude und konnte meine Begeisterung für Gott anderen Menschen mitteilen.
Ich war danach mit einer Frau im Gespräch, die mir viel von sich erzählte, unter anderem wie sie ihren Weg zu Gott gefunden hat. Trotz der Tatsache, dass ihre ganze Familie Jesus nicht kennt, bleibt sie standhaft in ihrer Beziehung zu Gott und wird im Café in ihrem Glauben gestärkt.
Ich bin Gott echt dankbar für die Zeit in Taiwan.

Einsatz Rotlichtviertel in Subic – von Daniel

Hallo ihr Lieben.

mit diesem Eintrag möchte ich meine Erlebnisse aus der letzten Zeit in Subic im Rotlichtviertel mit euch teilen. Unter anderem werde ich euch mein Highlight aus dieser Zeit erzählen.

Nachdem wir das Rotlichtviertel erreicht hatten, teilte sich unsere DTS in Gruppen auf und beteten für die bevorstehende Zeit im Rotlichtmilieu. Unser Ziel war es, durch die Bar-gefüllten Straßen zu gehen und für Veränderung und die Gegenwart des Geistes Gottes in dieser Gegend zu beten.
Wir fühlten uns vorbereitet und gingen los. An einigen Stellen machten wir Halt vor einer Bar und beteten intensiv für die jungen Mädchen, die an diesem Ort arbeiten müssen. Immer wieder sahen wir Männer, die mit den Frauen aus der Bar kamen, um sich einen „anderen“ Ort zu suchen. Bei jedem Pärchen spürte ich in mir eine immer größer werdende Wut, aber auch die Traurigkeit, die mich intensiver ins Gebet brachte.
Wir beteten für ihre Identität und dafür, dass sie erkennen, ihre Gaben „richtig“ einzusetzen. Während dieser gesamten Zeit begleitete mich das Gefühl der Hoffnung für Besserung. Auch jetzt noch bete ich für Veränderung im Rotlichviertel. Auch wenn wir nicht die ersten waren, die für diesen Ort beteten, wurde deutlich, dass dort noch viel passieren muss.

Durch den Heiligen Geist wurden wir im Gebet geführt und beteten gegen die unterschiedlichsten Probleme.
Was uns ebenfalls erschrak waren die Kinder, die dort auf den Straßen spielten. Sie wachsen in dieser Umgebung der Hoffnungslosigkeit auf, in der es schwierig ist, nicht auch in den Beruf ihrer Schwestern einzusteigen. Auch für sie beteten wir intensiv.

Als unsere Gruppe, bestehend aus Rebekka, Sina und mir, sich auf dem Rückweg zum Auto befanden, bemerkte Rebekka, wie ein junger Mann neben einer Bar auf der Mauer saß und sehr traurig aussah. Sofort hatte sie das Gefühl zu ihm zu gehen. Wir haben kurz gebetet und Gott gefragt, ob wir wirklich zu diesem jungen Mann gehen sollen. Natürlich gingen wir (wie sich das für eine Gruppe abenteuerlustiger Christen gehört, die auf Wunderjagd während ihrer DTS sind). Rebekka und ich gingen hin, während Sina uns das Gespräch erleichterte, in dem sie im Hintergrund für uns betete. Es stellte sich heraus, dass der junge Mann Österreicher war und Deutsch sprach. Er erzählte uns sofort, wie es im geht und was zur Zeit seine Probleme sind. Dieser junge Mann war mit seinem Freund auf den Philippinen, um dort Urlaub zu machen. Durch unerwartete Umstände musste der Freund ins Krankenhaus und anschließend nach Deutschland zurück. Nun war der junge Mann, nennen wir ihn Simon, allein auf der Insel. Der Spaß, der ihn in den letzten Jahren immer wieder erfüllte, war nun nicht mehr da und er wusste mit seinen letzten zwei Wochen auf der Insel nichts mehr anzufangen. Auch andere private Probleme brachten ihn in seine verzweifelte Lage.
Simon erzählte uns, dass dieser Urlaub das ist, worauf er sich nach einem Jahr harter Arbeit am meisten gefreut hatte. Dass dieser Urlaub nun so anfängt, hätte er sich nie erträumen lassen. Nun hörten wir uns die Geschichte des jungen Mannes an und wussten sofort die Lösung all seiner Probleme: JESUS!
Rebekka und ich fingen an, ihm zu erzählen, wie viel Kraft Gott uns in bestimmten Situationen gab und wie sehr Gott uns liebt, besonders in diesen schwierigen Zeiten.

Zu Beginn zweifelte er an unseren Geschichten und Erfahrungen mit Gott. Doch dann weckten wir seine Neugier. Auch durch Sinas intensives Beten im Hintergrund lösten sich so langsam die Blockaden in ihm und er begann Fragen zu stellen, die uns die perfekte Möglichkeit schafften, tiefer über Gott reden zu können.
Schlussendlich kamen wir an den Punkt, an dem wir ihn fragten, ob wir für ihn beten könnten. Durch unser Gebet wurde Simon mit dem Geist erfüllt und sagte uns, dass er sich viel besser fühle.
Im Anschluss sprach er sogar noch das Übergabegebet zu Jesus.
Selbst sein Freund, der plötzlich kam und ihn fragte, was er dort tue, hielt ihn nicht davon ab, sein Leben Jesus zu geben. Er war mit vollkommener Freude durchströmt und wusste nicht wie er uns danken sollte. Zur Belohnung bekamen wir unendliche Umarmungen der Freude. Selbstverständlich wurden Kontaktdaten ausgetauscht, damit wir ihm auch weiterhin als eine Hilfestellung in seinem neuen Glaubensweg dienen können.

Es ist einfach cool zu sehen, wie Gott die Arbeit unseres Teams mit solchen Erlebnissen belohnt.
Es war ein besonderer Tag für Simon, aber auch für uns als Gruppe. Natürlich ist dies erst der Anfang und ich bin mir sicher, dass noch viel mehr solcher Erlebnisse folgen werden. Eure Unterstützung durch Gebete wird an solchen Erfahrungen sichtbar. Wir freuen uns, dass ihr auch weiterhin im Gebet bei uns seid! Vielen Dank dafür!

DANIEL


Ministry in the Redlight District of Subic – by Daniel

Hello friends, I want to share about my experience from the time in Subic. I will also share a highlight from out time there.

Our DTS split into groups to pray for the time ahead of us after we arrived in the redlight district. It was our goal to walk the streets lined with bars and to bring God’s presence into the area. We felt prepared and started walking. We stopped in several places to pray for the girls that were working in the bars. Again and again we watched men leaving bars with women to look for a more ‚fitting‘ place. I felt anger and rage arise more and more as I saw all these couples walking out…but this rage was paired with a sadness, that took me into deeper prayer. We prayed for their identity, that the women recognise their individual giftings and find better ways to live them out. A feeling of hope and improvement was with me the whole time. I still pray today for change and transformation in the redlight district. We were not the first people to pray for this place, yet many things still need to take place.

The Holy Spirit led us in prayer for a range of different issues. We were shocked watching the kids playing on the streets. They grow up in this place of hopelessness. It will be a tough challenge not to step into the same shoes as their older sisters. So we also prayed for them.

Our team with Rebekka, Sina and I was heading back to the car, Rebekka noticed a young man that was sitting on a wall next to a bar. He looked pretty sad and we had an impression to go over to meet him. We first prayed and asked God if this was a good plan. So we went – because we are a group of young Christians out for adventures with God, looking for miracles with God during DTS. Rebekka and myself went to the man and Sina prayed for a smooth conversation in the background. We found out this man was Austrian and he speaks German. He told us how he was doing and shared about his problems. This young man came to the Philippines for holidays together with a friend. However some unexpected circumstances forced the friend to go to the hospital and to head back to Germany soon after. So this young man was now alone on the island – let’s call him Simon. The joy that filled him over the past few years had left him and he did not even know what to do with the last two weeks on the islands. Several private problems drove him to the edge. He was desperate.

Simon shared that he had been looking forward to this vacation after a year of hard work. Who would have thought that the time will begin like this. What a nightmare. We listened to the story and knew the answer straight away: Jesus! Rebekka and I started sharing stories about how God gave us strength in all kinds of situations. we told him how much God loves us, expecially when times get tough. He struggled with our stories, doubted…but then he was curious. Sinas prayers contributed, that blockages disppeared and that Simon began to ask questions that allowed us to share more about God. We finally came to a point, where we offered him prayer. Simon was filled with the Spirit and said that he felt better. He even spoke a prayer to give his life to Jesus. Suddenly his friend showed up. But that did not deter him to give his life to God. Total joy flooded him. He could hardly express his gratitude. We received a hug as a reward. We exchanged our details, so we could be of help to him on his new path of faith.

It is so awesome to see, how God is rewarding our team with such godly appointments. It was a special day for Simon, but also for our group. This is surely just the beginning and I am hoping for more encounters like this. Your support and prayers are visible during these times. We are so glad you are with us in prayer! Many thanks!

DANIEL

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6 Kommentare

  1. Doris Braun · Dezember 31, 2014

    „Divine appointments“ sind wunderbar – gut dass ihr sie wahrnehmt und so zum Segen werdet!

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  2. Simone Hofmann · Januar 4, 2015

    Was für eine ermutigende Begegnung! Danke für den Einblick, schön, dass ihr euch in den Teams so gebrauchen lasst! Einfach spitze.

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  3. Mirjam · Januar 4, 2015

    Hey, Danke fürs Teilen. Weiterhin alles Gute und Gottes Führung.

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  4. RINO ILLUT · Januar 12, 2015

    it was so nice. and thank you for visiting us here in madridejos ,philippines. Hope you will visit again.

    RINO

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  5. KenPaul · Januar 15, 2015

    Thanks for sharing that Daniel. God moments are simply the best. And by the way thanks for the English, at least some of us could enjoy the story alot more!!! Go Team!!! FAITH, PRAYER, ACTION!!!

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  6. kenneth Dakat · Januar 16, 2015

    Thanks for sharing that Daniel. God moments are simply the best. And by the way thanks for the English, at least some of us could enjoy the story alot more!!! Go Team!!! FAITH, PRAYER, ACTION!!!

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